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Warum die Zeitumstellung wohl nie abgeschafft wird

Zweimal im Jahr, wenn die Uhren umgestellt werden, flammt die Diskussion um die Abschaffung der Zeitumstellung, das Beibehalten «ewiger Sommerzeit» oder zurück zur «ewigen Normalzeit» immer wieder von Neuem auf. So schnell wird die Zeitumstellung nicht abgeschafft, wahrscheinlich sogar nie!

In der Nacht von Samstag, 24., auf Sonntag, 25. Oktober 2026, werden die Uhren um 03:00 Uhr MESZ wieder auf die europäische Normalzeit (nicht Winterzeit!) 02:00 Uhr MEZ zurückgestellt. Dies bedeutet, dass es morgens wieder etwas früher hell ist, abends dagegen eine Stunde früher eindunkelt.

Dass die Sache mit der zweimaligen Zeitumstellung pro Jahr immer wieder für Diskussionen sorgt, liegt primär daran, dass sich die 27 EU-Staaten nicht darauf einigen können, ob innerhalb Europas dauerhaft die Sommer- oder eben die Normalzeit gelten soll. Für manche Länder hätte eine dauerhafte Sommerzeit nicht unerhebliche Folgen. So etwa würde im Westen, namentlich in Spanien und Portugal bei dauerhafter Sommerzeit die Sonne im Januar erst Mitte Vormittag aufgehen, in Madrid etwa gegen 09:40 Uhr MESZ, in Lissabon erst gegen 09:55 Uhr MESZ.

Die östlichen EU-Staaten dagegen plädieren aus demselben, aber umgekehrten Grund, für eine dauerhafte Sommerzeit, denn hier würde im Winter mit Normalzeit die Sonne schon extrem früh untergehen. Der Osten will daher an der Sommerzeit festhalten, während der Westen eher dauerhafte Normalzeit plädiert.

Ein zeitlicher «Flickenteppich» will man aber innerhalb der EU wegen des europäischen Binnenmarktes tunlichst vermeiden, denn dann wäre das Chaos wohl perfekt! Und so dürfte uns das Thema «Abschaffung der Zeitumstellung» so schnell nicht abhanden kommen, ja, wahrscheinlich wird der Wechsel von Normal- auf Sommerzeit und zurück für ewig bleiben.